chronologs Briefe aus meiner Muehle

Emil und die Mühle - 11. Brief aus meiner Mühle - Teil 5

von Wolfgang Herrig, 03. Oktober 2009, 11:40

Also, wie versprochen: wir machen nun einen kleinen Ausflug. Wir besuchen eine phantastische Windmühle. Sie ist aber nur relativ phantastisch, denn sie steht solide auf dem derzeit gültigen Fundament der Physik. Das macht sie aber nicht weniger absurd. Die Inspiration zu dieser Mühle verdanke ich keinem Literaten, sondern dem amerikanischen Professor für mathematische Physik, Petr Beckman (1924-1993).

Genau genommen ist es keine Mühle, sondern eine windbetriebene Wasserpumpe, eine sog. „Westernmill“. Man weiß, dass die Leistung einer solchen Mühle proportional zur dritten Potenz der Windgeschwindigkeit w relativ zur Mühle ist. Nun wollen wir aber –der Wechsel von Koordinatensystemen ist schließlich das A und O der Relativitätstheorie- die Windgeschwindigkeit im Referenzsystem eines Beobachters messen, der sich mit einer Geschwindigkeit v relativ zur Mühle gegen den Wind bewegt. Die Geschwindigkeit v sei sehr hoch (v = 0,99c). Ein unbefangener Mensch würde nun folgendermaßen rechnen: ich bewege mich mit v = 0,99c auf die Mühle zu. Der Wind bläst mich also mit der Geschwindigkeit w+v an. Also ist die Windgeschwindigkeit, die auf die Mühle wirkt, gleich w+v-v = w. Aus dem so errechneten w lässt sich sofort wieder die Pumpleistung der Mühle berechnen. So einfach könnte es sein.

Das aber, so haben wir gelernt, ist völlig falsch. Bei dem, was nun kommt, muss ich immer an einen Sketch des Schweizer Komikers Emil Steinberger denken. Der hatte einmal die Umstellung des Schulunterrichts auf die „Neue Mathematik“ aufs Korn genommen. Er sagte sinngemäß folgendes: „Früher lernten wir sieben mal sieben ist 49. Aber das ist alte Schule. Heute rechnet man einfach 7 mal 7 ist gleich 5 mal 10 weniger 1“. Ähnlich ist es auch in der Relativitätstheorie. Die obige Berechnung von w war alte Schule. Heutzutage rechnet man ganz, ganz anders. Zuerst werden Wind und Mühle „lorentz-transformiert“. Dadurch sieht (zu diesem „sehen“ kommen wir noch) der heransausende Beobachter den Wind verlangsamt und die Mühlenflügel geschrumpft. Aber der Wind ist nicht nur langsamer, sondern nun auch dichter und schwerer infolge der Längenverkürzung und der Massenzunahme. Es handelt sich nun um eine Art gasförmigen Sirup. In dieser Form wirkt er auf die Schrumpfblätter in einer verlangsamten Zeit ein. Auch das Wasser, das die Mühle pumpt, ist zu einer seltsamen Flüssigkeit geworden, die noch nie ein Chemiker gesehen hat. Dieses Wasser ist nun sehr massig geworden; auch ist es dank einer vertikalen Bewegungskomponente des Beobachters viel dichter, weil es sich (zusammen mit dem Rohr) in zwei Richtungen kontrahiert hat. Die Aufwärtsbewegung des Wassers verlangsamt sich nun auch (oder wird’s nur so „gesehen“?), so dass man es jetzt zwangsläufig mit einer veränderten Pumparbeit in verlangsamter Zeit zu tun bekommt.  Normalerweise berechnen wir die Pumpenleistung in Litern/Sekunde, nun aber handelt es sich um geschrumpfte Liter eines völlig abnormen Sirups von immenser Masse in einer Dehnzeit.

Es mag Physiker geben, die auch diese mathematischen Turnübungen noch so leidlich absolvieren, dass nach gelungenen Rücktransformationen die Pumpenleistung der Windmühle einigermaßen richtig herauskommt. Aber warum das ganze? Nur um das Relativitätsprinzip bei immer und überall konstanter Lichtgeschwindigkeit zu retten? Ja, jedenfalls habe ich noch nichts Gegenteiliges gehört.

Einen besonderen Leckerbissen gedanklicher Pirouetten bietet der Nobelpreisträger Max Born in seinen Buch: Die Relativitätstheorie Einsteins (Springer-Verlag, 1969) an. Demnach handelt es sich bei all den Kontraktionen, Dilatationen und Massenzunahmen gar nicht um „Realitäten“. Die Kommentare zu seinem Text (in Klammern) sind von mir:

„Aber die Einsteinsche Theorie gibt keine Ursache an, behauptet (nanu, kein „Beweis“?) vielmehr, dass die Kontraktion (gemeint ist die Lorentz-Kontraktion) von selbst (!), als Begleitumstand der Tatsache der Bewegung einträte  (wieso Tatsache? Bewegung ist angeblich doch völlig relativ und kann durch Koordinatentransformation in „Ruhe“ verwandelt werden), ….Die Kontraktion ist also nur eine Folge der Betrachtungsweise, keine Veränderung einer physikalischen Realität (was versteht Born unter „Realität“, wenn man es doch beliebig sehen kann? Aber immerhin: die Veränderungen sollen nicht real (?) sein). Also fällt sie nicht unter die Begriffe von Ursache und Wirkung (das haben meines Wissens sonst nur Wunder und angeblich auch gewisse Effekte der Quantentheorie so an sich). Durch diese Auffassung wird auch jene berüchtigte Streitfrage erledigt, ob eine Kontraktion „wirklich“ oder nur „scheinbar“ ist. Wenn ich mir von einer Wurst eine Scheibe abschneide, so wird diese größer oder kleiner, je nachdem ich mehr oder weniger schief schneide. Es ist sinnlos, die verschiedenen Größen der Wurstscheiben als „scheinbar“ zu bezeichnen und etwa die kleinste, die bei senkrechtem Schnitt entsteht als die „wirkliche“ Größe.“ 

Hier ist Max Born in absoluter Hochform! Man schneidet in der Tat eine Wurst „schief“ an, um größere Scheiben zu erhalten. Wer käme denn auf den Gedanken, die großen Scheiben als nur „scheinbar groß“ anzusehen? Oh, je, Max, seufz(!). Aber, zu seiner Ehrenrettung sei gesagt: man merkt ihm schon auf den Seiten vorher die Verzweiflung an und glaubt zu spüren, dass er das Manuskript am liebsten in die Ecke werfen würde. Aber was half’s? Als Professor musste er seine Studenten damit traktieren. So blieb der alte Fuchs- wie immer- stur in Deckung. Nicht er selbst wollte das alles seinen Lesern oder Hörern vorgegaukelt haben, nein, Einstein war’s.

Eine andere phantastische Variante der Längenkontraktion bietet der berühmte Physiker George Gamow (1904-1968) an, den wir bei der Besprechung der kosmischen Hintergrundstrahlung wieder treffen werden. Gemäß der Darstellung in seinem Buch „Biographie der Physik“ (Econ, 1965):

„…kann zwar die relativistische Verkürzung der Länge von einzelnen Beobachtern nicht gesehen werden, sie kann aber trotzdem fotografiert werden, wenn die Linse größer ist als die Länge des sich bewegenden Objekts. Wir können uns eine spezielle fotografische Ausrüstung für ein Flugzeug vorstellen, bei der sich die Kamera über die ganze Strecke vom Bug bis zum Heck erstreckt…Wenn an einem solchen Flugzeug ein unbekanntes Objekt (ein Ufo??) sehr schnell in der entgegengesetzten Richtung vorbeifliegt und ein Foto dieses Objekts geschossen wird, wird das Bild alle Züge der relativistischen Längenverkürzung aufweisen.“

Gamow bezieht sich dabei auf Arbeiten des amerikanischen Physikers J. Terrell, der 1959 die prinzipielle Unbeobachtbarkeit (!) der Längenverkürzung aufgezeigt hatte. Also: man kann die Längenverkürzung demnach gar nicht „sehen“. Wenn das aber so ist, dürfte man die Schwester der Kontraktion, die Zeitdilatation, auch nicht feststellen können. Oder? Schließlich sind beide Effekte eng miteinander verbunden. Schade, dass Gamow sich darüber nicht auslässt. Fügt man nun die Aussagen von Gamow und Born zusammen, dann ist die relativistische Kontraktion weder real noch kann man sie sehen. Aber mit einem phantstischen Fotoapparat kann man „unbekannte Objekte“ so knipsen, dass sie verkürzt auf einem Foto auftauchen. Ist das nicht großartig? In diesem Umfeld ist selbst die phantastische Mühle nur ein müder Gag.



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Kommentare

  1. Stefan Launiger Text
    05.10.2009 | 01:51

    ... ist der Beitrag als Aufnahmeantrag für die Gesellschaft zur Förderung der wissenschaftlichen Physik e.V. gedacht, oder einfach nur eine seltsame Art von Humor?

  2. Wolfgang Herrig LaunigerText
    05.10.2009 | 12:06

    Vielen Dank für den Hinweis auf diese Gesellschaft; bisher kannte ich sie nicht, und –nachdem ich kurz hineingeschaut habe- soll mein „Brief“ auch kein Aufnahmeantrag sein. Die Erwartung, dass Politiker als Schiedsrichter über eine physikalische Theorie befinden sollen, ist nämlich nur mit sehr viel Humor zu ertragen. Aber auch beängstigend. Es wäre wohl in letzter Konsequenz der Auftakt zu einer neuen Inquisition. Ich halte mich aber nicht für einen besonders humorvollen Menschen, habe mir nur, seit die Zeit es mir erlaubt, noch einmal Bücher vorgenommen, die ich als junger Mann mit erstem Gesicht und ehrfürchtigem Staunen gelesen (u.a. Gamow) oder durchgearbeitet habe (u.a. Born). Heute kommt es mir komisch vor (auch im humoristischen Sinne), dass ich damals die Schrulligkeiten der Autoren nicht gesehen habe. Heute dient es mir als weiteres Beispiel zu Sebastian Brants „Narrenschiff“: Mundus vult decipi. Um nun diesen Gedanken mit seiner Betonung auf dem „Wollen“ in seiner ganzen Tragweite zu verarbeiten, braucht man doch wieder viel Humor. Es ist in der Tat ein gar seltsamer Humor.

  3. Karl Mistelberger Fast lichtschnell durch die Stadt
    09.10.2009 | 20:22

    Bevor Sie noch mehr über vermeintlich Absurdes grübeln sollten Sie sich einen Radausflug durch Tübingen mit Mr. Tompkins (George Gamovs Romanfigur) gönnen: http://www.tempolimit-lichtgeschwindigkeit.de/...l

  4. Wolfgang Herrig @ Karl Mistelberger
    10.10.2009 | 12:54

    Bereits Basilius von Cäsarea (gest. 378) hat betont, dass man über höhere Dinge nicht grübeln darf. Das, so meinte er, verwirre nur den Geist und führe vom wahren Glauben ab. Ich weiß auch nicht, warum sich manche Menschen dennoch nicht daran halten wollen. Basilius meinte, das läge an der Erbsünde. Essen vom Baum der Erkenntnis und so.

    In dieser Beziehung ist der Computer ein „von der Blässe des Gedankens“ völlig unberührter Gefährte. Sagt man ihm, er solle die Formeln der Lorentztransformation auf ein Graphik-Programm anwenden- Schwupps- schon macht er Bildchen von verbogenen Häusern und alle dürfen staunen. Solche Bilder hat Nigel Calder (in „Einsteins Universum“) übrigens schon 1979 vorgeführt.

    Dass man einen Computer in viele Richtungen programmieren kann, ist trivial. Die Frage bleibt also, ob die Behauptungen von Born („Die Kontraktion ist…keine Veränderung einer physikalischen Realität“) oder von die aus Gamows „Biographie der Physik“ (Sehen kann man sie nicht) falsch sind. An der Stelle hilft kein Computer mehr.

  5. Karl Mistelberger Lieber Wolfgang Herrig
    11.10.2009 | 02:21

    Den von einem Computer erzeugten Film anzuschauen lohnt sich auf jeden Fall.

    Wer sich die zugehörige Literatur zu Gemüte führt stößt auf Gamows kurze und präzise Antwort: http://www.pnas.org/content/47/5/728.full.pdf

  6. Wolfgang Herrig Lieber Karl Mistelberger
    11.10.2009 | 10:22

    Vielen Dank für die interessante Literaturstelle. Ich vermute, dass „Biography of Physics“ (ebenfalls 1961) eine entsprechende Diskussion ausgelöst hatte, so dass sich Gamov auf das Blitzlichtfoto zurückzog. Die Riesenlinse ist hier jedenfalls verschwunden. Oder umgekehrt, dass ihm das Blitzlicht nicht mehr geheuer war.

    Um Missverständnisse auszuräumen: ich bestreite keineswegs den Nutzen, über gewisse Konsequenzen nachzudenken und sie mit Computerhilfe zu visualisieren. Insofern stimme ich gerne zu, dass man sich auch diese Filme anschauen sollte. Man muss sich dabei nur im Klaren darüber sein, was geistiges Konstrukt ist und was die wirkliche Welt sein könnte. Sonst wird es eine Diskussion wie die über die Engel auf der Nadelspitze, deren verselbständigte Logik die klügsten Köpfe über Jahrzehnte in Atem gehalten hat.

    Auch ist wichtig, sich vorzuhalten, dass alle Simulationen (allein schon wegen der Begrenztheit des Denkens) unvollständig sein müssen. Z.B. verliert Gamow kein Wort darüber, dass die Wellenlängen des Lichts extrem dopplerverschoben sein müssten und dann beliebig (?) kurz werden können. Das Wort „sehen“ ist daher nur in sehr abstrahiertem Sinne zu sehen :-). Insofern sind unter Tageslichtbedingungen gezeigte Kontraktion irreführend. Dass ein Blitzlichtbild im Ultra-Gamma-Bereich „definitely“ eine Lorentz-Kontraktion zeigt, bleibt trotz der trotzigen Wortwahl eine zu demonstrierende Spekulation. Von der Nichtberücksichtung der relativistischen Masseverdichtung der umgebenden Luft und den sich daraus ergebenden Konsequenzen ganz zu schweigen.

    Das ist aber m.E. gar nicht der wesentliche Punkt; der ist –grübel, grübel- erkenntnistheoretischer Natur. Soll das, was man angeblich „definitely“ sehen wird die Realität sein oder nicht? Wenn man sich die Welt durch eine verzerrende Linse ansieht, kann man ähnliche Effekte erzeugen. Wenn es nur um perspektivische Tricks geht, könnte man die Diskussion auch Optikspezialisten überlassen.

  7. Karl Mistelberger Gamows Artikel
    14.10.2009 | 16:38

    Gamow verweist darauf, dass seine ursprüngliche Behandlung des Problems fehlerhaft und unvollständig ist. Seine korrigierte Darstellung ist nicht nur eine konsistente Beschreibung der Phänomene im Rahmen der Relativitätstheorie, sondern auch von Physikern unwidersprochen.

  8. Jocelyne Lopez @ Dr. Wolfgang Herrig
    19.01.2010 | 11:36

    Lieber Dr. Herrig,

    Sie schreiben:
    „Vielen Dank für den Hinweis auf diese Gesellschaft; bisher kannte ich sie nicht, und –nachdem ich kurz hineingeschaut habe- soll mein „Brief“ auch kein Aufnahmeantrag sein. Die Erwartung, dass Politiker als Schiedsrichter über eine physikalische Theorie befinden sollen, ist nämlich nur mit sehr viel Humor zu ertragen. Aber auch beängstigend. Es wäre wohl in letzter Konsequenz der Auftakt zu einer neuen Inquisition.“

    Sie haben hier das Anliegen der Forschungsgruppe G.O. Mueller, das in der Homepage der Gesellschaft zur Förderung der wissenschaftlichen Physik e.V. (zu deren Beirat ich gehöre) vorgestellt wird, gründlich missverstanden bzw. in der Tat zu kurz hineingeschaut. Es handelt sich nämlich auf gar keinen Fall um die Erwartung, dass Politiker als Schiedsrichter über eine physikalische Theorie befinden sollen, sondern gerade andersrum: Es soll im Gegenteil gewährleistet und garantiert werden, dass politische oder persönliche Interessen nicht über eine physikalische Theorie befinden!

    Gerade zu diesem Zweck hat das Grundgesetz unseres Rechtsstaates mit sinnvollen und weisen Bestimmungen vorgesorgt und den Akteuren des Wissenschaftsbetriebes eindeutige Verpflichtungen vorgeschrieben, einschließlich für den Staat selbst als wichtigster Akteur des Wissenschaftsbetriebes (Bildung und Forschung). Hier kann z.B. der Bonner Kommentar zum Grundgesetz herangezogen werden, wohl der aktuell umfangreichste mit gegenwärtig 145 Seiten Erläuterungen (S. 19-163) allein zu Art. 5 § 3 (Wissenschaftsfreiheit).
    Nachstehend einige Auszüge daraus (Hervorhebungen im Fettdruck durch mich):

    - Die Wissenschaftsfreiheit zwingt nicht zuletzt dazu, die Vielfalt der wissenschaftlichen Ansätze im Sinne eines Wissenschaftspluralismus mit dem darin liegenden Innovationspotential zu respektieren, zu schützen und zu fördern; für den Staat führt dies zu einem Gebot der Nicht-Identifikation (Seite 41).

    - Die Förderung der Wissenschaft durch den Staat muß dem “Gebot meinungsneutraler Wissenschaftspflege” entsprechen (Seite 34).

    - der Staat, der sich als Kulturstaat versteht, hat die Pflege der freien Wissenschaft und ihre Vermittlung an die nächstfolgende Generation durch Bereitstellung von personellen, finanziellen und organisatorischen Mitteln zu ermöglichen und zu fördern. (S. 28-29)

    - Für die freie wissenschaftliche Entfaltung reicht es nicht aus, in Art. 5 Abs. 3 GG nur den Schutz der individuellen Freiheit des beamteten Wissenschaftlers zu erblicken. (S. 21)

    - Der Staat hat durch geeignete organisatorische Maßnahmen dafür zu sorgen, dass das Grundrecht der freien wissenschaftlichen Betätigung so weit unangetastet bleibt. (S. 22).

    - Übergeordnetes Ziel ist die Organisation eines ‘freiheitlichen Wissenschaftspluralismus’. (S. 23).

    - Die Wissenschaftsfreiheit ist mehr als ein Spezialfall der Meinungsfreiheit des beamteten Hochschullehrers. (Seite 40)

    - Der Wissenschaftler muss das eigene Forschungsresultat zum bisherigen Stand der Erkenntnisse in Bezug setzen und sich zumindest ansatzweise mit Gegenpositionen auseinandersetzen. [...] Das Verfassungsgericht verfährt bei der Anwendung dieser Kriterien sehr großzügig (”weit zu verstehende(r) Wissenschaftsbegriff”) und spricht einem Werk die Wissenschaftlichkeit nur dann ab, wenn “es nicht auf Wahrheitserkenntnis gerichtet ist, sondern vorgefaßten Meinungen und Ergebnissen lediglich den Anschein wissenschaftlicher Gewinnung oder Nachweisbarkeit verleiht”. Indiz dafür ist “die systematische Ausblendung von Fakten, Quellen, Ansichten und Ergebnissen, die die Auffassung des Autors in Frage stellen” (S. 42)

    Das Grundgesetz hat also für den Staat eindeutige Pflichten im Interesse der Allgemeinheit definiert, z.B. mit den Geboten der Nicht-Identifikation und der meinungsneutralen Wissenschaftspflege, die er durch geeignete organisatorische Maßnahmen bei der Wissensvermittlung an die nachfolgenden Generationen zu ermöglichen und zu fördern hat.

    Jedoch:
    Die Lehrinhalte im öffentlichen Bildungssystem im Bereich der theoretischen Physik identifizieren sich einzig und allein mit der Relativitätstheorie, von der Grundschule bis zur Uni, die als einzig gültige Theorie seit Jahrzehnten gelehrt wird, und sie blenden auch systematisch Fakten, Quellen, Ansichte und Ergebnisse aus, die diese Theorie in Frage stellen.

    Andere Nachweise von Pflichtverletzungen des Staates sind z.B. hier dokumentiert, sowie im Offenen Brief der Forschungsgruppe G.O. Mueller an 639 Staatsrechtslehrer, der in der Bibliothek des Bundesverfassungsgerichts katalogisiert ist.

    Es ist also nachweislich, dass der Staat seit Jahrzehnten seine Verpflichtungen gemäß Grundgesetz Art. 5 § 3 „Wissenschaftsfreiheit“ vernachlässigt.

    Auf die Einhaltung und die Umsetzung von sinnvollen, demokratischen und gerechten Bestimmungen des Grundgesetzes hinzuweisen ist in meinen Augen nicht „beängstigend“, wie Sie es ungerechtfertig empfinden, lieber Dr. Herrig, sondern im Gegenteil legitim und verantwortungsbewusst im Sinne der wissenschaftlichen Wahrheitssuche und des Schutzes der Grundrechten von Menschen und Bürgern.

    Herzliche Grüße
    Jocelyne Lopez

  9. Thilo RT an der Grundschule?
    19.01.2010 | 13:15

    Sie schreiben: "Die Lehrinhalte im öffentlichen Bildungssystem im Bereich der theoretischen Physik identifizieren sich einzig und allein mit der Relativitätstheorie, von der Grundschule bis zur Uni"

    Könnten Sie mir bitte EINE Grundschule nennen, an der die Relativitätstheorie unterrichtet wird?

  10. Jocelyne Lopez Verschleierung des Unerwünschten
    20.01.2010 | 10:36

    @ Dr. Wolfgang Herrig:

    Sie schreiben:
    „Einen besonderen Leckerbissen gedanklicher Pirouetten bietet der Nobelpreisträger Max Born in seinen Buch: Die Relativitätstheorie Einsteins (Springer-Verlag, 1969) an. Demnach handelt es sich bei all den Kontraktionen, Dilatationen und Massenzunahmen gar nicht um „Realitäten“. „

    Der besondere Leckerbissen gedanklicher Pirouetten von Max Born, dass es sich bei den relativistischen Effekten nicht um Realitäten handelt, ist aber die ganz offizielle Lehrmeinung, die über das Bundesministerium für Bildung und Forschung (siehe hier ) vom Albert-Einstein-Institut vertreten und mitgeteilt wird (siehe hier ):

    „Zur Realitaet der Laengenkontraktion: Das Ergebnis einer Laengenmessung ist in der Speziellen Relativitaetstheorie keine intrinsische Eigenschaft eines Koerpers, sondern vom Bezugssystem abhaengig (denn, wie gesagt: Laenge ist relativ). Die Laengenkontraktion geht nicht mit materiellen Veraenderungen des Koerpers einher; die Verschiedenheit der Werte ergibt sich allein daraus, dass von unterschiedlichen Bezugssystemen aus gemessen wird – ganz analog dazu, wie sich die verschiedenen Werte fuer Relativgeschwindigkeiten ergeben. Die gemessenen Laengenwerte sind selbstverstaendlich real – so real wie die Messungen von Relativgeschwindigkeiten. Es handelt sich nicht um optische Taeuschungen oder dergleichen, sondern um die Ergebnisse konkreter Messungen.“
    Dr. Markus Pössel, MPG-AEI – 17.08.08

    Sowohl Max Born als auch Markus Pössel klären auf, dass es sich bei den relativistischen Effekten nicht um reale Effekte handelt. Beide sprachlichen Vermittlungen dieses gleichen Leckerbissens gedanklicher Pirouetten haben auch eine andere Gemeinsamkeit: sie erfüllen beide die Kriterien, die Sie woanders in einem Brief aus Ihrer Mühle trefflich beschreiben:

    Zitat Dr. Wolfgang Herrig:

    “Wie man findet oder wie es scheint, ist die sprachliche Unschärfe an solchen Stellen im Text keineswegs zufällig. Sprache dient seit jeher in allen menschlichen Bereichen, auch und gerade in der Naturphilosophie, sowohl zur Erklärung des Gewollten als auch zur Verschleierung des Unerwünschten. Keine Mathematik der Welt kann daran etwas ändern. „

    Hier dient die Sprache eindeutig zur Verschleierung des Unerwünschten. ;-)

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  11. Jocelyne Lopez Einem geschenkten Gaul…
    20.01.2010 | 13:33

    Zitat Max Born:
    “Die Kontraktion ist also nur eine Folge der Betrachtungsweise, keine Veränderung einer physikalischen Realität. Also fällt sie nicht unter die Begriffe von Ursache und Wirkung.“

    Zitat Wolfgang Herrig:
    “das haben meines Wissens sonst nur Wunder und angeblich auch gewisse Effekte der Quantentheorie so an sich.“

    Die Längenkontraktion ist ja auch gemäß Hermann Minkowski ein Wunder religiöser Natur bzw. ein „Geschenk von oben“, siehe hier. Die nicht erkennbare Kausalität ist also hier aus Pietätsgründen gegenüber gläubigen Menschen nicht anzuzweifeln. Und überhaupt sollte man hier vielleicht die Längenkontraktion nicht kritisieren, wo doch die Deutschen sagen: „Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul“, oder? ;-)

    Zitat Max Born:
    “Durch diese Auffassung wird auch jene berüchtigte Streitfrage erledigt, ob eine Kontraktion „wirklich“ oder nur „scheinbar“ ist. Wenn ich mir von einer Wurst eine Scheibe abschneide, so wird diese größer oder kleiner, je nachdem ich mehr oder weniger schief schneide. Es ist sinnlos, die verschiedenen Größen der Wurstscheiben als „scheinbar“ zu bezeichnen und etwa die kleinste, die bei senkrechtem Schnitt entsteht als die „wirkliche“ Größe.“
    Zitat Wolfgang Herrig:
    “Hier ist Max Born in absoluter Hochform! Man schneidet in der Tat eine Wurst „schief“ an, um größere Scheiben zu erhalten. Wer käme denn auf den Gedanken, die großen Scheiben als nur „scheinbar groß“ anzusehen? Oh, je, Max, seufz(!).“

    Das kann man wohl sagen… ;-)
    Es ist erstaunlich, was sich sogar ein Nobelpreisträger für absurde Argumentierungen einfallen lassen kann, nur um das Unerwünschten zu verschleiern. Peinlich…

    Hier scheint Max Born nicht zu erkennen, dass jede abgeschnittene Scheibe einer Wurst ein einzelnes, einmaliges, selbständiges, reales, materielles Objekt ist, mit seinen eigenen, einmaligen, realen, materiellen Abmessungen. Herr Born scheint nicht zu erkennen, dass es hier nicht um die Wurst geht, sondern um die Scheiben. Und die Scheiben haben nur mal keine „scheinbaren“ Größen, sondern jeweils eine einmalige reale Größe, und zwar sowohl diejenige, die senkrecht geschnitten als auch diejenige, die schief geschnitten wurden. Jede Scheibe hat also eine einzige „wirkliche Größe“, und keine zwei oder unendlich viele Größen… Da würde hier kein Mensch behaupten, auch wenn er nicht Nobelpreisträger ist – und vielleicht gerade dann –, dass die verschiedenen Größen der Scheiben nicht „wirklich“ seien.

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  12. Manuel Krüger Wurst...
    22.01.2010 | 10:00

    @ Frau Lopez

    Es geht um die Dicke der Scheibe, in dem Beispiel, und bei einem schrägen Schnitt, können sie diese auch nicht eindeutig angeben, hier haben sie eben einen Bereich. Oder die Frage, wo messe ich nun die Dicke, ganz oben oder ganz unten. Je nachdem wird das Ergebnis ein anderes sein.

    Es geht um die Äquivalenz, und die muss man erstmal verstehen, Einige gelingt dass schneller als anderen. Und wie man nun bei der Scheiben über einen Bereich messen kann, kann man eine Länge über den Bereich der Geschwindigkeit die man relativ zum Objekt misst, messen.

    Je schneller desto höher misst man bei der Scheibe, wenn man die Scheibe so schneidet, das sie oben am dünsten ist. Um es noch besser zu machen, sollte die Scheibe oben direkt vom Rand schräg geschnitten werden, so dass man dann ganz oben eben nicht mehr messen kann. Null eben.

  13. Jocelyne Lopez Max Born: Man hat sich mit der SRT abzufinden...
    23.01.2010 | 13:14

    @ Dr. Wolfgang Herrig:

    “Hier ist Max Born in absoluter Hochform!“

    Über diese unglaublichen Aussagen von Max Born berichtet stichworthaltig auch die Forschungsgruppe G.O. Mueller in ihrem Fehlerkatalog - Fehler Q3, siehe Die Autoren der Relativistik weichen auf die Frage nach den physikalischen Ursachen für die von ihnen behaupteten Effekte (Längenkontraktion – LK; Zeitdilatation – ZD) in völlig unterschiedliche Annahmen und sogar in die Akausalität aus, zum Beispiel:

    ZITAT:

    Bei Born 1920 (S. 177 – 184) haben beide Effekte denselben Status, nämlich reziprok/scheinbar: er erklärt die Kontraktion (S. 179) für “durchaus wechselseitig, wie es das Relativitätsprinzip verlangt”, dasselbe (S. 180) für die Zeitdilatation; bestätigt (S. 182), daß Albert Einstein selbst keine Ursachen angegeben hat, sondern die Kontraktion nur “als Begleitumstand der Tatsache der Bewegung” erklärt; deduziert unter Berufung auf Minkowskis Weltlinien (S. 183)
    […]
    Große Neuigkeiten hält Born 5. Aufl. 1969 (S. 216 – 226) für seine Leser bereit, natürlich ohne sie darauf aufmerksam zu machen. Die erste Hauptsache: es fehlt jetzt die ausdrückliche Bestätigung der Wechselseitigkeit aufgrund des Relativitätsprinzips: wer reale Effekte will, und Born will die ZD einseitig/real, den muß die Wechselseitigkeit stören.

    Zweite Hauptsache: Über zwei Seiten hin (S. 217 – 219) ist er unschlüssig, auf welchem Standpunkt er mit der LK stehen soll (S. 217):

    - im 2. Absatz soll ein Maßstab von 1cm Länge in beiden Systemen dieselbe Länge 1 cm haben;

    - nennt dies im 3. Absatz das “Prinzip von der physikalischen Identität der Maßeinheiten”;

    - im 4. Absatz über “Längen- und Zeiteinheiten”: “die ersten sind nicht nur auf jedem fahrenden Schiff andere, je nach dessen Geschwindigkeit, sondern es ist außerdem die Längeneinheit querschiffs von der längsschiffs verschieden”; von den zweiten (?) ist nicht die Rede;

    - im 5. Absatz wird der 4. Absatz bestätigt: “Die Längenskala muß eben in zwei relativ zueinander bewegten Systemen S und S’ des Modells verschieden gewählt werden”;

    - es stehen auf S. 217 noch manche anderen Erwägungen und Vorbehalte, aber der 6. Absatz beginnt unübertroffen mit dem kryptischen Satz: “Ganz anders soll es nun nach EINSTEIN in der wirklichen Welt sein …”;

    - S. 219 ist die LK anscheinend wieder reziprok/scheinbar: “keine Veränderung einer physikalischen Realität”.

    Da Born ein breites Angebot macht, nehmen wir seine letztzitierte Aussage als für ihn repräsentativ an: dann ist die LK reziprok/scheinbar. Aber auch die andere Position wird bedient: auf dem fahrenden Schiff braucht man zwei Zollstöcke, einen für querschiffs und einen für längsschiffs. Bei Born ist alles richtig.
    […]
    Es genügt, vier frühe Hauptvertreter der Relativistik vorzuführen. Es hat sich seither in der Relativistik nichts geändert: die bereits um 1920 vorhandene vollständige Unklarheit und Widersprüchlichkeit kann nur noch wiederholt, variiert und ins Skurrile gesteigert werden.

    – Albert Einstein hält sich 1905 hinsichtlich der Ursachen völlig bedeckt; später wird er mit dem “Begleitumstand der Tatsache” zitiert, was natürlich nichts anderes ist als die Tatsache als Ursache für den Begleitumstand, nur mag er eine Ursache nicht erklären.

    – Minkowski 1908 kaschiert mit dem feuilletonistischen “Geschenk von oben” wohl die Ursachlosigkeit, andererseits hat er den “Begleitumstand des Umstandes” in Reserve.

    – Dagegen legt v. Laue 1913 sich auf Ursachen fest: LK durch Elastizitätsänderungen verursacht, ZD ohne Ursache.

    - Born 1920 bestätigt die Wechselseitigkeit der Effekte aufgrund des Relativitätsprinzips, bestreitet folglich noch die Realität der Effekte und kann damit die Frage nach Ursachen vermeiden; mit der Wurstscheibe glaubt er die “berüchtigte Streitfrage” nach Anschein oder Realität zu erledigen, erklärt aber zugleich alle arbiträr (!) gewählten Schnitte (Wurstscheiben) aller (!) Beobachter für gleichermaßen real und behauptet damit mehrere Realitäten für gleichermaßen real, worin er glücklicherweise keinerlei Widerspruch sieht, sondern alle Widersprüche ausgeräumt zu haben glaubt.

    Born 1969 ist zur Fraktion der Realisten übergewechselt, vermehrt jedoch damit nur die Zahl seiner Widersprüche, indem er den Effekt der LK jetzt völlig widersprüchlich darstellt, so daß man nicht weiß, was er will; andererseits behauptet er die Realität der Zeitdilatation in der Person des junggebliebenen Reisenden und möchte dies mit der Verlegung in die Fiktion der vierdimensionalen Raum-Zeit erklären, beschließt dann aber seine Argumentation autoritär: man hat sich abzufinden.

    Trostreiche historische Analogie ist ihm, daß man sich auch mit den “Antipoden” abgefunden hat: daß die “Antipoden” erst mit der Entdeckung der Gravitation der Erdkugel befriedigend erklärt und damit rational begründet und die Skepsis ausgeräumt werden konnte, scheint für Max Born unerheblich zu sein.

    Max Born vertritt am unverhohlensten den Herr-im-Haus-bin-ich-Standpunkt der Relativisten: der Physiker verfügt, und das Publikum hat sich, glaubend oder ungläubig, abzufinden; es wird schon noch einsehen, siehe Antipoden. Diese zynische Haltung ist dieselbe wie die von Max Planck: die Kritiker werden aussterben, dann haben wir Ruhe im Tempel der Relativistik. Weder die gutsherrliche noch die biologische Lösung des Zynismus sind bisher eingetreten, auch nach acht Jahrzehnten nicht, und ihre Aussichten sind auch nicht sehr gut.

    ZITATENDE

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  14. Peter
    25.01.2010 | 01:50

    Über diese unglaublichen Aussagen von Max Born berichtet stichworthaltig auch die Forschungsgruppe G.O. Mueller
    ZITAT
    ZITATENDE

    Wo bleibt die Eigenleistung des Fräulein Lopez ?

    http://www.youtube.com/watch?v=NjkIBwh6Z_Q

  15. Manuel Krüger SRT Bashing...
    25.01.2010 | 13:23

    Ich finde das immer recht lustig, es sind viele Männer, die wenn sie nun in Rente sind, zuhause sitzen und sich langweilen. Dann denken die sich wohl, man was könnte ich denn nun mal noch großes machen, und warum auch immer kommen sie auf Physik.

    Newton ist durch, der ist so einfach, den kann man nicht groß nicht verstehen, und wer will da schon gegen anstinken, und dafür gibt es nun auch nicht wirklich was. Es könnte sein, das man nun Weidenbusch heißt und den Impulserhaltungssatz glaubt widerlegen zu können, aber ansonsten ist hier Ruhe angesagt.

    Nun die QT also die QED oder die QCD versteht man dann nun doch überhaupt nicht mehr, das mit der Katze ist gemein, und es gibt auch keinen, der das mal einfach erklärt hat, so wie der liebe Newton die Mechanik und auch ganz beliebt, eben die Gravitation.

    So stolpert man dann gelangweilt über die Relativitätstheorie erkennt, das es da die Allgemeine kurz ART und die Spezielle kurz SRT gibt, und schaut da mal rein. Die ART ist wie die QT, man versteht nur Bahnhof, und was bitte zum Teufel ist ein Tensor?

    Kann man das dann nicht mal alles schön einfach mit Addieren, und Multiplizieren beschreiben, auch Wurzeln ziehen wäre noch so eben erträglich. Und den Pythagoras hat man ja auch schon mal vor langer Zeit in der Schule gehabt.

    So kommt es dann, wie es kommen muss, die SRT ist dran.

    Da braucht man nicht wirklich was über Physik zu wissen, keine Begriffe zu kennen, das ist so schön einfach erklärt und da schlagen eben gerne alte Männer mal drauf.

    Oma geht eben Bridge spielen, und Opa mach die SRT im Internet kaputt.

    SRT Bashing ist heutzutage einfach ein tolles Hobby, da lebt man im Alter noch mal richtig auf.

    Was liest man denn da?

    Die Zeit soll langsamer vergehen, wenn man sich bewegt und die Strecken schrumpfen.

    Wie die Längen sollen bei Bewegung kürzer werden? Da denkt sich der alte Mann, das kann nicht sein, mein bestes Stück das schrumpft nicht, wenn ich das bewege, die SRT muss einfach falsch sein.

    So macht man sich eben einen Blog, und prügelt los, Gleichgesinnte gibt es viele und so trifft man sich zum gemeinsamen lästern im virtuellen Raum. Viele haben nun da sogar ganz eigene Vorstellungen, ein Äther macht sich immer gut. Wie der nun sein soll, da ist man sich nicht einig, jeder kocht hier gerne seine eigene Suppe, aber was alle eint, ist die Gewissheit,

    Der Zipfel schrumpft nicht beim Poppen, egal wie schnell „Mann“ auch stößt.

szmtag