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Zum Glauben geboren? Forscher ergründen die Evolution der Religion

von Michael Blume, 07. März 2009, 16:01

Abonnenten haben sie seit heute im Briefkasten, im Handel wird sie ab Dienstag (10. März) zu haben sein: Die neue Ausgabe 4/2009 von Gehirn und Geist, mit Artikeln zum Gedächtnis, zur systemischen Therapie, Gewaltforschung, Alpträumen, Glück - und dem Titelthema Evolutionsforschung der Religiosität.

Erfreulicherweise hat der Verlag aus der spannenden Ausgabe eine Leseprobe (pdf per Klick hier) von S. 32 bis S. 41 online frei zur Verfügung gestellt. Sie finden darin:

- "Homo religiosus", zum Stand der Evolutionsforschung
- "Yes, we believe. Vier Gründe, warum Amerikaner anders glauben." (mit Anja-Maria Bassimir)
- "Darwins philosophischer Imperativ", von Ulrich Kutschera

In der Ausgabe finden sich zusätzlich eine Diskussion zwischen dem Theologen Richard Schröder und dem Biologen Franz Wuketits über "Sinn und Unsinn des Glaubens", eine Bewertung von "Gott, Gene und Gehirn. Warum Glaube nützt. Zur Evolution der Religiosität" u.v.m.





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Kommentare

  1. Erdlicht Zum Glauben geboren?
    07.03.2009 | 19:22

    Ich bin keine Zeitschriftenabonenntin von Gehirn & Geist.

    Wie man Frage versteht, wird von der Definition des Begriff "Glaube" abhängen.

    Eltern bestimm(t)en zunächst mit mehr oder weniger traditionellem Hintergrund, in Verbindung mit Religionsorganisation, Rituale (Beschneidung, Wasserbegießung,...) Erziehung (Zuckerbrot und Peitsche) den Glaube = Fürwahrhalten, Überzeugung
    Es bringt einerseits eine Scheinsicherheit mit Gewohnheit andererseits eher Unfreiheit.
    Werte sind im Wandel, nicht auf ewig örtlich, zeitlich, festlegbar.

    Je näher die Freiheit, desto weniger bleibt meines Erachtens von Glaube =Fürwahrhalten. Die Freiheitsbegründer der USA waren nicht die Pilgerväter und Nachkommen.

    Vertrauen ist anderes. Es kann in Verbindung mit Glaube, Fürwahrhalten, einer Religionsorganisation stehen, muss aber nicht.

    Vertrauen ergibt sich aus Zuwendung, tatsächlicher Kompetenz (Kenntnisse, Ausführungsfähigkeiten) in mindestens einem fachlich, sachlichem Bereich und Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit, darin.
    Bspw. Wunderwolke, in der Gott, dank Staub und Kondensation, führte, blitzte und donnerte, Wind mit dem er säuselte, aber auch Hokuspokus in christlicher Überlieferung beeindrucken dann nicht so sehr. Bedeutungsvoll bleibt mancher Begriff, wenigstens für mich, in wörtlicher Bedeutung, mit aktuellen Erkenntnissen der Wissenschaft, manchmal auch eigenständiger Herstellung von Verknüpfungen.

    Namaste

  2. Michael Blume @ Erdlicht
    08.03.2009 | 07:26

    Vielen Dank für die Gedanken!

    Eine Leseprobe aus dem Heft gerade auch zur (evolutionären) Religionswissenschaft lässt sich als pdf kostenfrei hier herunterladen:
    http://www.wissenschaft-online.de/artikel/982875

    Herzliche Grüße!

  3. Peter Zwiauer Eine Lanze für Richard Dawkins
    08.03.2009 | 10:33

    Ich möchte meine Gedanken zu ihrem Artikel über eine Analogie darstellen:

    Die Optik hat uns die Erkenntnis über das Lichtspektrum gebracht. Wir haben erkannt, welche Bereiche des Spektrums das Auge wahrnimmt und wie daraus unser Gehirn Farbempfindungen erzeugt. Die Biologie erforscht Farbwahrnehmung bei den verschiedensten Tieren und zeigt uns damit die Vielfalt der möglichen Farbwahrnehmungen. Die Erforschung der Evolution erklärt uns die Ursachen, die zur Ausprägung der unterschiedlichen Farbempfindungen geführt haben.

    Die Malerei geht auf einer weiteren Ebene mit Farbempfindungen um und formuliert Deutungen.

    Wir diskutieren nicht (oder kaum) die „Wahrheitsfrage“ beim Farbsehen, sondern haben hier kulturell zwei Räume für Wahrheiten entwickelt: Die Kunst und die Wissenschaft.

    Eine ähnliche Transformation in komplementäre Wahrheitsräume müssen wir auch im Bereich der Religion erreichen.

    Anliegen von Richard Dawkins, Dan Dannett und Kai Blume ist, die Frage nach dem wissenschaftlichen Wahrheitsraum in unser Bewusstsein zu rücken. Das ist ein wichtiges Neuland in der öffentlichen Diskussion!

    Das kann aber nur ein Teil sein. Ähnlich wie die Optik nicht die Malerei obsolet gemacht hat, wird durch diese wissenschaftliche Diskussion Religiosität nicht obsolet. Die existentiellen Fragestellungen bleiben ja, und wir bedürfen weiterhin Weisheiten, die uns lehren, mit ihnen umzugehen und Frieden zu finden.

    Es gilt den zur Naturwissenschaft komplementären Wahrheitsbereich der Religion (in Analogie zur Malerei) zu entwickeln. Hierzu bedarf es einer breiten Diskussion und der Bereitschaft der Kirchen, einige ihrer Wahrheitsansprüche aufzugeben und ihre Position innerhalb der Gesellschaft weiterzuentwickeln.

  4. Michael Blume @ Peter Zwiauer
    08.03.2009 | 20:03

    Herzlichen Dank für Ihre Überlegungen! In der Metapher von theoretischer Optik und konkreter Farbwahrnehmung stimme ich Ihnen absolut zu: Die wissenschaftliche Erklärung löst das Phänomen nicht auf. Zu wissen, dass z.B. auch die Liebe ein Teil des Evolutionsgeschehens ist, reduziert ihren Zauber nicht (im Gegenteil?).

    Danke für Ihren ermutigenden Beitrag!

  5. Dietmar Hilsebein @ Blume
    08.03.2009 | 21:05

    "Zu wissen, dass z.B. auch die Liebe ein Teil des Evolutionsgeschehens ist, reduziert ihren Zauber nicht (im Gegenteil?)."

    Wohl dem, der das annehmen kann. Die Liebe? Oh -die Liebe...Evolution, das ist Trieb und Drang! Liebe? Ich weiß es nicht! Ich weiß es wirklich nicht -Scheiße! Ich verzehre mich nach etwas, das ich nicht kenne! Liebe? Was für ein Wort...Nicht einmal ein Begriff -wie soll man Liebe begreifen? Gott? Bist Du die Liebe? Verdammte Scheiße -ich sehne mich so nach Dir...Nach Dir? Nach etwas? Ich habe keine Ahnung -ich habe nur meine Tränen!

  6. Michael Blume @ Dietmar: Existentielles Ringen
    08.03.2009 | 21:51

    Ja, wer auch nur ein einziges Mal wirklich mit der Liebe, der Musik, der Kunst oder eben der Religion gerungen hat, der wird nicht mehr dem Irrtum erliegen, die wissenschaftliche Erklärung beende die Erfahrung, den Wert, die Suche nach Sinn.

    Fallen unsere Tränen ins Nichts? Oder sind wir Wandernde auf einem langen (Generationen überspannenden) Pfad der Erkenntnis? Da der Blick des Wissenschaftlers bestenfalls das Jetzt und das Gestern erfassen kann, so geht auch er in die Ungewissheit.

    ...

    Himmel, zu was für Kommentaren so ein Artikel alles anregen kann... Hier wird man immer wieder überrascht... ;-)

  7. Ingo B. Wann nächster paradigmatischer Schritt?
    09.03.2009 | 15:39

    Also Ulrich Kutschera sagt auch nicht immer nur die geistreichsten Sachen ...

    Aber, Michael, wie sieht es eigentlich bei Dir aus. Bist doch erst knapp über 30, da müssen einem doch die Forschungsergebnisse, die man zwei Jahre zuvor hervorgebracht hat, schon schal wie abgestandener Kaffee vorkommen, oder?

    Das, was in dem Artikel steht, wissen wir doch nun alles schon.

    Mich würde interessieren: Wie sieht denn der Blick nach vorne aus? Wann kommt der nächste, große paradigmatische Schritt aus den Häusern Michael Blume und Richrad Sosis?

    :-)

  8. Michael Blume @ Ingo: :-)
    09.03.2009 | 16:04

    Du bist mir echt ein Spaßvogel! Lange, ganz lange mußte ich auch bei Dir erst mal um die Anerkennung der Befunde ringen - und jetzt, da sie sich durchsetzen heißt es: Wo bleibt das Neue!? ;-)

    Ernsthaft: Ich konzentriere mich derzeit sehr stark auf die Vermittlungs- und Detailarbeit, die Sichtung, Sortierung und Vertiefung der Befunde. Der nächste Schritt soll ja nicht weniger gut vorbereitet sein als der erste, schließlich ist die Online-Kritik (zu Recht!) noch schneller und unerbittlicher als früher üblich.

    PS: Was störte Dich an Kutscheras Text?

  9. Martin Huhn Der Segen des Glaubes
    10.03.2009 | 10:35

    Die heutige Meldung von spektrumdirekt paßt auch ganz gut zu diesem Thema.

    Der Segen des Glaubes

  10. Erdlicht spektrumdirekt
    10.03.2009 | 12:38

    @Martin, was bedeutet für diese Wissenschaftler der Begriff "religiös", bzw. "gläubig"?

    Keine Angst? Mit Gott über Mauern, mit Zuckerbrot und Peitsche, Himmel und Hölle?
    Ursache von Gewalt ist Angst, Selbstvegewisserung, Zielverfolgung,

    Namaste

  11. Martin Huhn @ Erdlicht
    10.03.2009 | 13:32

    Ich weiß nicht, was für diese Wissenschaftler religiös oder gläubig bedeutet. Das können die wohl nur selber sagen. Oder verstehe ich die Frage falsch?

    Die letzten zwei Verse verstehe ich nicht. Mit Gott über Mauern steht in Pslam 18, wenn ich mich nicht irre, aber sonst weiß ich nicht, was die Verse sagen wollen.

  12. Michael Blume Definition Religiosität
    10.03.2009 | 18:22

    In der Evolutionsforschung definieren immer mehr Beteiligte Religiosität inzwischen sehr klar als (beobachtbares) "Verhalten zu übernatürlichen Akteuren" (behavior towards supernatural agents), wobei letztere Ahnen, Geister, Götter, Außerirdische, Dämonen, Engel, Gott usw. umfassen.

    Ein Tanz ist also dann ein religiöser Tanz, wenn er der Kommunikation mit übernatürlichen Akteuren dient, eine politische Heilslehre oder spirituelle Erfahrung dann religiös, wenn sie sich auf übernatürliche Wesenheiten bezieht.

    Natürlich ist das eine Arbeitsdefinition, kann Wissenschaft immer nur Annäherung an Phänomene leisten. Aber das sollte sie auch tun. Und die bisherigen Erfahrungen mit diesem Ansatz sind sehr ermutigend.

  13. Michael Blume @ Martin: Segen des Glaubens
    10.03.2009 | 18:24

    Vielen Dank für den Hinweis, es tut sich gerade wirklich viel!

    Was den reproductive benefit angeht, habe ich daher auch alle mir bekannten, online frei verfügbaren Studien hier gelistet:
    http://www.blume-religionswissenschaft.de/....html

    Für ergänzende Vorschläge bin ich immer dankbar (solange auch diese empirische Daten enthalten)!

  14. Ingo B. Kolumbus
    10.03.2009 | 22:39

    1. An Kutscheras Text störte mich nur, daß er nicht sonderlich geistreich war. Punkt. (Denn ich KENNE von Kutschera Geistreiches.)

    - Es hängt einem doch allmählich zum Halse heraus, dieses: "Als der Heilige Darwin auf der Beagle ..." Und dieser sonore Stimmschlag dabei ... Das wird ja schon bald heruntergebetet wie ein Mantra. Wem wird denn da nicht übel?

    xxxXXXxxxXXXxxxXXX

    2. Aber HALLO, Michael, DU mußtest bei MIR Überzeugungsarbeit leisten????? Aber HALLO! ICH wäre jemals ein Religionsdemographie-Leugner gewesen??? Oho, oho! Das stimmt aber nicht.

    Wir waren und sind uns (vielleicht) in den Interpretationen und Deutungen vieler Daten, Deiner Daten uneinig, legen da die Schwergewichte vielleicht in manchem anders (... Du hast halt einfach noch nicht meinen Horizont erreicht ;-) ) - aber daß ich Daten und Fakten geleugnet hätte, klein geredet hätte, davon kann niemals und nie und nicht die Rede sein. Ich war NIEMALS in der Partei. Und Punkt.

    Ich war niemals Religionsdemographie-Leugner, auch vor 1945 nicht. Und ich leide noch nicht an Demenz. (Ich lese nämlich gerade das gleichbenannte Buch über Deinen Tübinger "Lehrer der Nation" ... [Ein Gruselbuch].)

    xxxXXXxxxXXXxxxXXXxxx

    3. Hast Du Dich denn beim ersten paradigmatischen Schritt auch so "gut vorbereitet"? Nein, die großen Denker und Forscher, die die neuen Wege bahnen, müssen die Detailarbeit den kleineren Geistern überlassen. (Die "Kärrnerarbeit", wie das Schiller nannte.) Sie müssen sich ganz auf die großen, ungelösten Fragen in der Wissenschaft konzetrieren.

    Welche das sind, wissen freilich nur sie selbst. So wie Kolumbus zuvor nicht wußte (angeblich zumindest), daß er einen neuen Kontinent entdecken würde.

    Michael, ernsthaft: Wir müssen uns noch viel tiefer in Genetik hineinarbeiten. Von dort kommt alles Neue. Zumindest heute. Dem gegenüber wirkt alles andere nur wie abgestandener Kaffee.

    Lies mal Joachim Bauer, vor allem sein letztes. Evolution funktioniert ganz anders, als bislang gedacht. Und Religion (deshalb) auch. (Vielleicht z.B. funktionieren beide vor allem nach dem "Prinzip Menschlichkeit" ...?)

    Und nur zur Beruhigung: Soweit ich Bauer verstanden habe, ist er auch Christ. Von daher droht keine Gefahr ... ;-)

  15. Ingo B. Wem gebührt der Ruhm?
    10.03.2009 | 23:24

    Lieber Michael,

    vielleicht hast Du es übrigens noch nicht mitbekommen, daß ich schon vor einem Jahr in etwas kryptischer Art versucht habe, Dir den Lorbeerkranz des Ruhmes der Erst-Entdeckung eines neuen wissenschaftlichen Kontintents, nämlich der Evolutionären Religionsdemographie vom Haupt zu reißen. Zugegebenermaßen etwas kryptisch. Aber nichtsdestotrotz auch mit so mancherlei Daten unterlegt:

    http://studgendeutsch.blogspot.com/...nden_04.html

    Ich bringe dort einen Text, den ich schon 1996 verfaßt hatte. Seine zentralen Sätze lauten:

    "Wodurch sind Gemeinschaften bestimmt, die in einem starken Bevölkerungswachstum stehen und dabei nicht verarmen? Durch intensives Gemeindeleben:

    a) Sie haben eine hohe Kinderzahl.
    b) Sie sind religiös bestimmt.
    c) Sie sind arbeitsteilig gegliedert.
    d) Nachbarschaftshilfe, häufige Verwandten-Besuche, gemeinsame kulturelle Betätigungen herrschen vor.
    e) Erschwerte äußere Bedingungen und/oder selbst auferlegte Anstrengungen sind vorherrschend.
    f) „Barrieren“ (geographische, kulturelle, Heiratsschranken) zu anderen Gruppen liegen vor."

    (Bemerkenswert übrigens auch, daß ich damals unter e) schon letztlich in den Kategorien der Handicap-Theorie dachte, obwohl mir ihr Vorhandensein damals noch gar nicht bewußt war.)

    Erzähl' mir also jedenfalls nicht, daß Du bei mir "Überzeugungsarbeit" leisten mußtest, als Du ein paar Jährchen später mit ein paar ähnlichen Gedanken und Daten hervorgetreten bist. Das war nun wirklich nicht nötig.

    Der Ruhm sei dabei ja ganz für Dich aufgespart, das war ja keine Peer review-Veröffentlichung von mir und wer weiß, ob die Analysen des Manuskript-Papiers das Erstbgeburtrecht zweifelfrei erweisen könnten. Aber wenn man über Doktorarbeiten brütet, kann man schon auch auf sowas kommen ...

    Hau also den Lukas und mach weiter so! Und stecke in jedem Fall die Horizonte dabei weit genug ab!

    :-)

  16. Michael Blume @ Ingo: In der Luft
    11.03.2009 | 13:02

    Lieber Ingo,

    danke, das freut mich zu lesen! Und, ja, die Grundgedanken lagen in der Luft (erste mir bekannte Ausformulierung bei E.O. Wilson 1974 und verblüffend präzise bei F.A. von Hayek 1982 etc.), nur an der Vertiefung, empirischen Überprüfung und dann auch Aufbereitung hat es wohl gefehlt. Und wahrscheinlich war auch das Internet nötig, um den internationalen und interdisziplinären Dialog zu beschleunigen.

    Denn es ist ja schon ein recht komplexes Feld mit vielen Faktoren, eher ein Puzzle-Spiel als ein Gemälde. Deswegen auch mein Faible für die harte Kärrnerarbeit und das Schritt-für-Schritt-zur-Diskussion-stellen.

    Von Bauer bin ich durchaus angetan. Andererseits zeigen gerade seine Hinweise, dass sich auch die Naturwissenschaften immer wieder kritisch selbst reflektieren sollten, weil auch ihre vermeintlich sichersten Erkenntnisse alle paar Jahrzehnte durch noch bessere (Hypo-)Thesen übertroffen werden. Schon deswegen halte ich die Naturwissenschaften für ungeeignet, um beispielsweise Weltbilder zu begründen; auch sie kommen ohne philosophische und ggf. theologische Reflektion nicht aus. Insofern finde ich z.B. das Streitgespräch zwischen Franz Wuketits und Richard Schröder in der aktuellen Gehirn & Geist großartig!

    Herzliche Grüße, bis bald!

  17. Martin Huhn Joachim Bauer
    11.03.2009 | 13:26

    Joachim Bauer war letztens im zdf nachtstudio. Die Sendung kann man sich in der Mediathek ansehen.

  18. Dietmar Hilsebein @ Blume
    15.03.2009 | 18:19

    "Oder sind wir Wandernde..."

    Ja, lieber Michael, Wandernde -durch die Wüste -gestorben, begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes! Auferstanden? Wo? Wie? Aber eines weiß ich: man hat den Mann aus Nazareth gründlich mißverstanden. "Liebe", "Reich Gottes". Der Mann aus Nazareth und sein *Fall* muß neu aufgerollt werden.

  19. Dietmar Hilsebein Nachtrag @ Blume
    15.03.2009 | 19:47

    Gottferne und Gottverlassenheit, von Gott ausgeschlossen zu sein... Was geht mich die billige Polemik einer GBS an?

  20. Michael Blume @ Dietmar: Ja, das Fragen und Suchen...
    15.03.2009 | 20:08

    ...verbindet uns, nur letzte Antworten zu geben traue ich mir nicht zu. Viele sind es, die vorgeben, zu Gottes Existenz etwas lehren (widerlegen oder beweisen) zu können. Dazu zähle ich mich nicht.

    Aber die Faszination für die Menschen und deren Verhalten, die kann und sollte den Atheisten, Agnostiker und Glaubenden verbinden können. Wer Gott oder Gottes Sohn verstehen möchte, wie könnte der an den Fragen des Menschseins achtlos vorbeigehen?

    Danke fürs Fragen und Anregen, Dietmar.

szmtag