Darwin, Gott und Kinder - Impulse und Leseproben aus Gott, Gene und Gehirn
Charles Darwin und Alfred Russel Wallace verdankten ihren jeweiligen Durchbruch zur Evolutionstheorie einer Schrift von Thomas Robert Malthus, in der dieser - pessimistisch - davon ausging, dass sich auch Menschen stets exponentiell so lange vermehren würden, bis die Ressourcen ausgeschöpft wären. Daher seien Konkurrenz und Kampf zwischen Menschen(völkern) unausweichlich. Während aber Alfred Russel Wallace den Malthusianismus später überwand und die Rolle der freien Entscheidung auch von Frauen betonte, rang Darwin bis zu seinem Tod mit der Annahme unausweichlicher, sogar notwendiger Überbevölkerung, die wesentlich zur Entstehung des Sozialdarwinismus beitrug.
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