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Religionsbiologie im Handbuch der Religionen

09. August 2010, 06:25

Während die Evolutionsforschung zu Religiosität und Religionen vor allem im englischsprachigen Raum interdisziplinär voran schreitet, sind die Berührungsängste zwischen Geistes-, Kultur- und Naturwissenschaften auf dem Kontinent auch auf diesem Feld noch immer sehr ausgeprägt. Es gibt jedoch Ausnahmen. So freute ich mich sehr, als die Herausgeber Prof. Udo Tworuschka und Prof. Michael Klöcker des "Handbuch der Religionen" (Olzog) an mich heran traten und fragten, ob ich bereit wäre, dort einen Fachbereich zur Evolutionsforschung aufzubauen.

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Der Gottesinstinkt - Evolutionäre Religionsforschung in Deutsch

30. Dezember 2009, 08:32

Wer in deutscher Sprache über Wissenschaft schreibt, von dem wird Jammern und Klage erwartet. Denn da bei uns noch immer fast alle Finanzierung vom Staat erhofft wird gilt es, der öffentlichen Meinung mit der immergleichen Leier zu kommen: Wenn ihr (Steuerzahler) uns (und zwar genau uns!) nicht viel mehr fördert, stirbt die Zukunft - und die Politiker wissen das, sind aber doof. Und die Journalisten haben auch keine Ahnung. Können Sie es noch hören?

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Wikireligiosus - Zur evolutionären Religionsforschung

19. Dezember 2009, 12:51

In den vergangenen Jahren hat sich die Evolutionsforschung zu Religiosität und Religionen dynamisch entwickelt, inzwischen Hunderte Wissenschaftler verschiedenster Fachrichtungen arbeiten dazu, neue Studien, Befunde und Hypothesen erschienen zuletzt fast im Wochentakt. Dabei kommen auch verschiedenste Fachrichtungen zusammen: aus Biologie(n), Psychologie(n), Soziologie, Anthropologie, (Paläo-)Archäologie, Ökonomie und Demografie, aus Philosophien und Theologien und der Religionswissenschaft, die diese Wissensexplosion zu integrieren versucht. Derzeit gibt es weltweit wohl keinen Menschen mehr, der in diesem Forschungsfeld auch nur alle relevanten Veröffentlichungen des letzten Jahres lesen konnte. (weiter)

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Persönliche Religiosität im Kontext - Der Religionsmonitor

14. August 2009, 06:58

Immer wieder kommt es vor, dass Kommentatoren in "Natur des Glaubens" auch über ihre (oder meine) persönliche Religiosität diskutieren wollen. Das fühlt sich dann bisweilen so an, als frage man einen Musikwissenschaftler, welche Musik denn nun die Beste sei: Eine berechtigte Frage, auf die es aber keine letztgültige, wissenschaftliche Antwort, sondern stets nur persönliche Urteile geben kann. Was also tun?

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Evolutionsforschung zur Religiosität - Veranstaltungen im Juni / Juli 2009

08. Juni 2009, 19:32

Bevor das Darwinjahr in die Sommerpause geht, freue ich mich noch auf einige Veranstaltungen in den kommenden Wochen. Und dachte, ich frage auch auf diesem Wege einfach mal an, ob jemand Lust und Zeit hat, ein Stück des Weges mitzugehen. Mit Ausnahme der Tagung in Bad Boll (u.a. mit dem Entdecker der neuen Venus-Figur, Prof. Conard, dem Neandertaler-Experten Prof. Schrenk, der Religionswissenschaftlerin und Paläoarchäologin Prof. Wunn u.v.m.!) sind alle Veranstaltungen kostenfrei. Auf eine "Real-Life-Begegnung" mit Ihnen würde ich mich natürlich freuen!

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Fruchtbarer Glauben im Focus

11. April 2009, 10:19

Fakten, Fakten, Fakten - und an die Leser denken. Getreu ihrem Motto enthält die heute (11.04.09) erschienene Ausgabe von Focus zwei Seiten zur Evolutionsforschung zur Religiosität. Dass der Wissenschaftsjournalist Christian Pantle promovierter Humanbiologe ist, zeigt sich dabei wohltuend. In Anlehnung an das Magazinmotto, für Leser des Artikels und natürlich auch sonstige Interessierte hier ein paar weiterführende Links sowie die Antworten zu drei häufig gestellten Fragen.

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Deidesheimer Bloggertreffen & Dank für Scilogs-Preis

30. März 2009, 20:14

Schon das erste Treffen von Wissenschaftsbloggern letztes Jahr in Deidesheim war legendär gewesen: Hier endlich traf der Neurobiologe auf den Philosophen, die Physikerin auf den Archäologen, der Kosmologe auf die Psychologin - und die Leidenschaft für neue Wissenschaftskommunikation, für den Dialog und das Vernetzen verband. Es war genial! Und heute lässt sich sagen: Der "Geist von Deidesheim" kam in 2009 erneut auf, diesmal in sogar noch größerer und bunterer Runde.

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Mit neuem Konzept - Phänomenologie

05. Juli 2008, 11:02

Für viele, gerade auch wissenschaftlich interessierte Menschen ist Religion offensichtlich auch ein sehr emotionales Thema. Und wenn die empirischen Daten und Thesen nicht dem eigenen Weltbild entsprechen, wird auch schnell mal die Qualifikation oder persönliche Motivation des Wissenschaftlers in Frage gestellt - nicht etwa durch das Aufzeigen alternativer Daten oder Studien, sondern schlicht als Behauptung, gegen die sich der Blogger dann verteidigen soll. Dieser Trend, der zudem sehr zeitaufwändig ist, hat mir zuletzt die Freude an den vielen, großartigen Diskussionen hier - viele, etwa mit Edgar Dahl und Beate T., durchaus kritisch und über Hunderte Einträge hinweg, aber immer in gegenseitigem Respekt - doch etwas verdorben und es war meinerseits wohl falsch zu glauben, man könnte durch noch mehr Daten und Studien dagegen anargumentieren. (weiter)

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Evolution der Religiosität - Wenn Denkmauern fallen...

12. März 2008, 17:31

Auch Menschenaffen und Elefanten trauern und kehren an Orte zurück, an denen sie Angehörige verloren haben. Aber erst Homo Sapiens und Homo Neanderthalensis begannen, ihre Toten zu bestatten, sie mit Gaben für das Jenseits auszustatten und mit Jenseitigen rituell in Kontakt zu treten. Heute, kaum 6.000 Generationen später, gibt es kein einziges Menschenvolk, in dem kein religiöses Verhalten zu beobachten wäre. Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, wie und warum eigentlich der Mensch ein zu Religion(en) befähigtes Gehirn evolvierte? (weiter)

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