chronologs UN/ZUGEHÖRIG

Und täglich grüßt das Murmeltier

14. August 2010, 14:46

Warum ich in Deutschland lebe. Warum ich auf Deutsch schreibe. Fragen der Sehnsucht, Fragen des Kampfes, des eigenen Ringens mit der Sprache, um das Unbenennbare in Worte zu fassen, das Unbewusste heraufzubeschwören. (weiter)

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Deutschland und ich

09. August 2010, 14:46

Man will, dass ich hier endlich wieder schreibe. (weiter)

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Riki Daskal: Trotz des drohenden Nebels

30. März 2010, 22:23

In ihrer trostlosen, anklagenden Dichtung, die mit der Sprache oft bar jeglicher Empathie umgeht, widmet sich Daskal immer wieder dem von ihr bereisten Deutschland. (weiter)

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Riki Daskal: Das tägliche Opfer

03. März 2010, 23:23

Judentum heißt nicht nur Nation, sondern auch Kult; nicht nur Geschichte, sondern auch Mythologie, die uns, wie der Kult, bis in die Gegenwart begleitet. So auch im folgenden Gedicht der bibelkundigen, anklagenden Dichterin Riki Daskal. (weiter)

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Riki Daskal: Frau Diamant starb nach Vorschrift

20. Februar 2010, 18:59

Nichts Akkurateres gibt es als eine verprügelte Floskel: (weiter)

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Riki Daskal: Täuscht euch nicht. Ein Gedicht in drei Bildern

30. Januar 2010, 19:18

Ein weiteres Gedicht von Riki Daskal. Diesmal eines in drei Bildern, vielleicht drei Szenen auf der Bühne des Lebens, unseres kollektiven Lebens. Daskal war jahrelang Schauspielerin und bildet heute - neben ihrer Leidenschaft zur Dichtung - an wichtigen Einrichtungen in Israel angehende Schauspieler aus. Wie in ihren Gedicht arbeitet sie dabei oft mit der Geschichte, die sie mit künstlerischer Freiheit ver- und aufarbeitet.

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Riki Daskal: Ein Geruch von toten Staren hängt in der Luft

27. Januar 2010, 00:28

Zum Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus: ein Gedicht der jüdischen Dichterin Riki Daskal, Jg. 1953, Preisträgerin des hebräischen Schriftstellerbundes 2001. In ihrem Werk setzt sie sich oft mit der Geschichte und dem Holocaust, Europa und dem europäischen Erbe aus.

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Poetische Historiographie: Milan Kundera zum Thema Geschichte

11. Januar 2010, 08:16

In einem alten Artikel, der sich mit einer österreichischen Sicht auf die deutsche Geschichtsschreibung befasste, stellte ich ein paar Zitate von Fritz Fellner vor. Diese haben mich damals in ihrer Klarheit und Genauigkeit so gerührt, dass ich das Ganze ziemlich übertrieben mit "historiographischer Poesie" betitelt habe. Nun kann ich mit einer wiederentdeckten Kundera-Stelle ein würdiges Pendant setzen.
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Die Herbstjuden

02. Oktober 2009, 01:50

Mittlerweile ging der Sommer zu Ende. Die Felder bräunten sich, tief hängende Wolken sanken vom Himmel herab und dehnten sich über den Feldern. Da sah ich plötzlich die Herbstjuden. (weiter)

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