Ethnischer Wandel in Israel: Eine Wintertagserinnerung
30 Grad, Tendenz steigend: derartige Verhältnisse sind in der Levante normal. Monatelang. Was im jüdischen Land um diese Jahreszeit am meisten produziert wird, ist weder Hi- noch Lowtech, weder Früchte noch Literatur, sondern kalte Luft. Überall nur kalte Luft: Ob in Taxis, Bussen, Nahverkehrszügen (für Fernverkehr ist das Land eh zu klein), sämtlichen Büroräumlichkeiten, Cafés, Museen: Alle wollen dem levantinischen Klima entkommen, sich von der Umgebung abschotten.
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Heuer feiert Tel-Aviv (links: das erste Stadtwappen von 1925), die älteste und wichtigste unter allen neu-jüdischen Städten, das Jubiläum seines hundertjähriges Bestehens. Obwohl ich kein großer Fan bin von dem, was aus Tel-Aviv geworden, möchte ich hier ein Zitat wiedergeben, das beschreibt, worin die große Bedeutung der Stadt seinerzeit bestand.





