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  <title>un/zugeh&amp;ouml;rig</title>
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  <description> Wien. Berlin. Heidelberg: ein israelischer Blick auf Deutschland 
</description>
  <pubDate>Mon, 26 Jul 2010 15:40:57 +0200</pubDate>
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    <item>
   <title>Cem Özdemir und der Holocaust: Geht beides zusammen?</title>
   <description>
    &lt;blockquote&gt;
	Als deutscher Staatsb&amp;uuml;rger habe ich die Verantwortung [f&amp;uuml;r den Krieg und den Holocaust] zu &amp;uuml;bernehmen und daraus Schl&amp;uuml;sse zu ziehen, darum ist &amp;quot;nie wieder Auschwitz&amp;quot; auch mein Imperativ.
&lt;/blockquote&gt;

&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;
Diese Worte stammen von Cem &amp;Ouml;zdemir. Er hat sie sich in einem &lt;a href=&quot;http://www.haaretz.co.il/hasite/spages/1099022.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Interview&lt;/a&gt; ausgesucht, das er im Juli 2009 der hebr&amp;auml;ischen Tageszeitung &amp;quot;Haaretz&amp;quot; gegeben hat. Ich habe sie selber ins Deutsche &amp;uuml;bersetzt, urspr&amp;uuml;nglich sind sie wohl auf Englisch artikuliert worden; es ist mithin kein genaues Zitat. Doch eines ist bei alledem klar: &amp;quot;Nie wieder Auschwitz&amp;quot;, Joschka Fischers ber&amp;uuml;hmtes Postulat, gelte nach...
   </description>
   <link>http://www.chronologs.de/chrono/blog/un-zugeh-ouml-rig/holocaust/2010-04-12/cem-zdemir-und-der-holocaust-geht-beides-zusammen</link>
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      <dc:creator>sapir</dc:creator>
      
    <category>Holocaust</category>
         <pubDate>Mon, 12 Apr 2010 13:21:27 +0200</pubDate>
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     </item>
    <item>
   <title>In eigener Sache: Blogroll + Webring</title>
   <description>
    &lt;p&gt;
Ars poetica zum Blog...&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;&lt;br /&gt;
1.&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;&lt;br /&gt;
Vom Verlag &amp;quot;Spektrum der Wissenschaft&amp;quot;, der die Scilogs-Plattform betreibt, habe ich jetzt erfahren, dass es m&amp;ouml;glich ist, auch hier bei den Scilogs ein jeweils pers&amp;ouml;nliches &amp;quot;Blogroll&amp;quot; einzurichten. So k&amp;ouml;nnen wir Sciloggers nicht nur untereinander verlinkt sein, sondern uns auch mit der Au&amp;szlig;enwelt der Bloggosph&amp;auml;re verbinden.&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;&lt;br /&gt;
Wer also Interesse hat, dass ich auf sein/ihr Blog oder Website verlinke (und umgekehrt), kann sich gerne bei mir melden: &lt;a href=&quot;mailto:yoavsapir@hotmail.com&quot;&gt;yoavsapir@hotmail.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;&lt;br /&gt;
Das gilt nat&amp;uuml;rlich auch den Bloggern/Websitesbetreibern, die bereits jetzt auf mich verlinken (danke!)...
   </description>
   <link>http://www.chronologs.de/chrono/blog/un-zugeh-ouml-rig/allgemein/2010-04-11/in-eigener-sache-blogroll-webring</link>
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      <dc:creator>sapir</dc:creator>
      
    <category>Allgemein</category>
         <pubDate>Sun, 11 Apr 2010 11:02:52 +0200</pubDate>
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     </item>
    <item>
   <title>Israel und seine Unabhängigkeit: Um wen geht&#039;s hier eigentlich?</title>
   <description>
    &lt;p&gt;
Demn&amp;auml;chst, heuer n&amp;auml;mlich am 19. April, findet eine Feier statt, die man im Deutschen oft als den &amp;quot;Unabh&amp;auml;ngigkeitstag des Staates Israel&amp;quot; bezeichnet. Das will ich mir erst mal vorstellen, doch leicht f&amp;auml;llt es mir freilich nicht. Warum?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unabh&amp;auml;ngigkeit eines Staates: Das setzt einen Staat voraus, der unabh&amp;auml;ngig ist. Wenn der j&amp;uuml;dische Staat 1948 unabh&amp;auml;ngig worden sei, muss er bis dahin logischerweise noch abh&amp;auml;ngig gewesen sein. Das w&amp;uuml;rde allerdings bedeuten, dass dieser Staat bereits vor 1948 existiert h&amp;auml;tte. Aber wie kann das nur m&amp;ouml;glich sein, wenn der Staat erst am 5. Ijar 5708, dem 14. Mai 1948, proklamiert wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Jom_haAtzma%27ut&quot;...
   </description>
   <link>http://www.chronologs.de/chrono/blog/un-zugeh-ouml-rig/israel/2010-04-09/israel-und-seine-unabh-ngigkeit-um-wen-geht-s-hier-eigentlich</link>
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      <dc:creator>sapir</dc:creator>
      
    <category>Israel</category>
         <pubDate>Fri, 09 Apr 2010 21:42:58 +0200</pubDate>
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     </item>
    <item>
   <title>Ein Volk auf dem Sofa: Kollektive Psychotherapie nötig?</title>
   <description>
    &lt;p&gt;
Berlin im t&amp;auml;uschenden Lenz. Ein Caf&amp;eacute; im Scheunenviertel. Auf dem Tisch liegt ein Heft, orangenfarben, mir unbekannt: &lt;em&gt;Kollektivschuld. Bremse der Lebensenergie&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;&lt;br /&gt;
Oh ja, das klingt nach etwas. Mal was anderes als die ewige Langeweile von FAZ, taz und Tagesspiegel. Ich schaue rein:&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
	Seit jeher trug ich eine Art Schuldgef&amp;uuml;hl mit mir herum, einen Drang zur Rechtfertigung, den ich mir nicht recht erkl&amp;auml;ren konnte. Ich wunderte mich auch immer, warum all meine Versuche, dieses Gef&amp;uuml;hl des Nicht-in-Ordnung-Seins in mir zu transformieren, im Grunde nicht erfolgreich waren. Aus der Sicht dieses Schuld-Introjektes ist das allerdings vollkommen verst&amp;auml;ndlich: Es impft mir ja st&amp;auml;ndig ein, dass ich...
   </description>
   <link>http://www.chronologs.de/chrono/blog/un-zugeh-ouml-rig/holocaust/2010-04-03/ein-volk-auf-dem-sofa-kollektive-psychotherapie-n-tig</link>
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      <dc:creator>sapir</dc:creator>
      
    <category>Holocaust</category>
         <pubDate>Sat, 03 Apr 2010 19:02:43 +0200</pubDate>
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     </item>
    <item>
   <title>100 Jahre Jüdischer Sozialismus</title>
   <description>
    &lt;p&gt;
Gestern vor hundert Jahren wurde in Israel, am s&amp;uuml;dlichen Rand des Sees Genezareth, der erste &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Kibbutz&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kibbutz &lt;/a&gt;gegr&amp;uuml;ndet.
&lt;/p&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center&quot;&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.degania.org.il/cuts/history/his_13big.jpg&quot; width=&quot;467&quot; height=&quot;350&quot; /&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;
Er hie&amp;szlig; Dganja und existiert heute noch, allerdings nicht ohne ideologische Anpassungsschwierigkeiten. Erst vor kurzem entschied sich die Kommune erstmals in ihrer Geschichte f&amp;uuml;r die Einf&amp;uuml;hrung ungleicher Geh&amp;auml;lter, bemessen nach Leistung und Rang. Doch die gegenseitige Solidarit&amp;auml;t soll bestehen bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center&quot;&gt;
&lt;img...
   </description>
   <link>http://www.chronologs.de/chrono/blog/un-zugeh-ouml-rig/israel/2010-04-01/100-jahre-j-discher-sozialismus</link>
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      <dc:creator>sapir</dc:creator>
      
    <category>Israel</category>
         <pubDate>Thu, 01 Apr 2010 21:52:35 +0200</pubDate>
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     </item>
    <item>
   <title>Riki Daskal: Trotz des drohenden Nebels</title>
   <description>
    &lt;p&gt;
In ihrer trostlosen, anklagenden Dichtung, die mit der Sprache oft bar jeglicher Empathie umgeht, widmet sich Daskal immer wieder dem von ihr bereisten Deutschland.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: x-small&quot;&gt;&lt;strong&gt;Trotz des drohenden Nebels&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: x-small&quot;&gt;
Trotz des drohenden Nebels&lt;br /&gt;
Und der B&amp;auml;ume, die aussehen&lt;br /&gt;
Wie weit verzweigte Blutgef&amp;auml;&amp;szlig;e in der durchsichtigen Haut toter Salamander&lt;br /&gt;
Trotz der Pferdebremsen, die im verbleichten Haar der Einheimischen schl&amp;uuml;pfen&lt;br /&gt;
Der Messer, die noch in deren Augen stecken&lt;br /&gt;
Und der Pflastersteine, die wackeln&lt;br /&gt;
Gleichsam der Schatten, geworfen von des Reiches des B&amp;ouml;sen Fahnen&lt;br /&gt;
Trotz des majest&amp;auml;tischen,...
   </description>
   <link>http://www.chronologs.de/chrono/blog/un-zugeh-ouml-rig/dichtung-und-literarisches/2010-03-30/riki-daskal-trotz-des-drohenden-nebels</link>
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      <dc:creator>sapir</dc:creator>
      
    <category>Dichtung und Literarisches</category>
         <pubDate>Tue, 30 Mar 2010 22:23:21 +0200</pubDate>
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     </item>
    <item>
   <title>Die deutsche Identität und der deutsche Pass: Geht beides zusammen?</title>
   <description>
    &lt;p&gt;
In fast allen Lebensbereichen vollzieht sich zusehends die Republikanisierung des Deutschen nach US-amerikanischem Muster, verbunden mit dem hartn&amp;auml;ckigen Versuch, die deutsche Identit&amp;auml;t allein von der Staatsangeh&amp;ouml;rigkeit abh&amp;auml;ngig zu machen.&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;&lt;br /&gt;
Drei Geschichten wichtiger Personen, die den Deutschen verloren gehen w&amp;uuml;rden, wenn es eines Tages hierzulande, wie in den USA, wirklich nur auf den &amp;quot;Pass&amp;quot; ank&amp;auml;me:&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Martin Luther&lt;/strong&gt; brachte es 2003 in der ZDF-Sendung &amp;quot;Die gr&amp;ouml;&amp;szlig;ten Deutschen&amp;quot; [sic] auf den honorablen zweiten Platz. 1483 geboren und 1546 gestorben, war er Untertan verschiedener Herrscher im s&amp;auml;chsischen Raum, darunter des s&amp;auml;chsischen Kurf&amp;uuml;rsten Friedrich...
   </description>
   <link>http://www.chronologs.de/chrono/blog/un-zugeh-ouml-rig/geschichte/2010-03-28/die-deutsche-identit-t-und-der-deutsche-pass-geht-beides-zusammen</link>
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      <dc:creator>sapir</dc:creator>
      
    <category>Geschichte</category>
         <pubDate>Sun, 28 Mar 2010 18:32:48 +0200</pubDate>
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     </item>
    <item>
   <title>Frag den Nichtrabbiner: Doppelte Loyalitäten</title>
   <description>
    &lt;p&gt;
&lt;strong&gt;Frage&lt;/strong&gt;: Wie steht es eigentlich um Juden, die B&amp;uuml;rger nichtj&amp;uuml;discher Staaten sind? Besteht da nicht die Gefahr, dass sie eine doppelte Loyalit&amp;auml;t h&amp;auml;tten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Antwort&lt;/strong&gt;:
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Als ehemaliger Sch&amp;uuml;ler von Prof. Moshe Zimmermann habe ich gelernt, dass allen Erkenntnissen der Vergleich vorausgeht. Nun ist es so, dass ein einfacher Vergleich zeigt, dass die Juden beileibe nicht die einzige Nation sind, die nicht nur im eigenen Heimatland leben, sondern zugleich auch zerstreut in anderen Staaten, inmitten anderer V&amp;ouml;lker. Man denke z. B. an die Deutschen in Rum&amp;auml;nien, die Russen in Litauen, die T&amp;uuml;rken in Deutschland oder die Ungarn in der Slowakei - Beispiele gibt es zuhauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte es nun...
   </description>
   <link>http://www.chronologs.de/chrono/blog/un-zugeh-ouml-rig/frag-den-nichtrabbiner/2010-03-25/frag-den-nichtrabbiner-doppelte-loyalit-ten</link>
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      <dc:creator>sapir</dc:creator>
      
    <category>Frag den Nichtrabbiner</category>
         <pubDate>Thu, 25 Mar 2010 23:05:04 +0100</pubDate>
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     </item>
    <item>
   <title>Die ostdeutsche Judenfrage und der Judenstaat: Ist Israel ein neues Ghetto?</title>
   <description>
    &lt;p&gt;
Dieser vermutlich letzte Text zur &lt;a href=&quot;http://www.chronologs.de/chrono/blog/un-zugeh-ouml-rig/ostdeutsche-judenfrage&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ostdeutschen Judenfrage&lt;/a&gt; geht der Frage nach, was das Erbe des sozialistischen Judenbildes f&amp;uuml;r uns heute bedeuten kann.&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;&lt;br /&gt;
Wenn ich hier vom &amp;quot;Erbe&amp;quot; sprechen kann, dann wohl nur deswegen, weil der deutsche Sozialismus ziemlich gestorben scheint und sein Judenbild kaum noch, ja eigentlich gar nicht mehr propagiert wird. Das erm&amp;ouml;glicht mir wiederum, ihn so zu behandeln wie die Westalliierten nach 1945: mit der Gro&amp;szlig;z&amp;uuml;gigkeit des Siegers. W&amp;auml;re die DDR heute allerdings noch da und w&amp;uuml;rde ihre orthodox-sozialistische Aufl&amp;ouml;sung der Judenfrage noch so propagiert werden wie damals, so fiele...
   </description>
   <link>http://www.chronologs.de/chrono/blog/un-zugeh-ouml-rig/ostdeutsche-judenfrage/2010-03-13/die-ostdeutsche-judenfrage-und-der-judenstaat-ist-israel-ein-neues-ghetto</link>
   <comments>http://www.chronologs.de/chrono/blog/un-zugeh-ouml-rig/ostdeutsche-judenfrage/2010-03-13/die-ostdeutsche-judenfrage-und-der-judenstaat-ist-israel-ein-neues-ghetto</comments>
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      <dc:creator>sapir</dc:creator>
      
    <category>Ostdeutsche Judenfrage</category>
         <pubDate>Sat, 13 Mar 2010 19:41:32 +0100</pubDate>
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     </item>
    <item>
   <title>Riki Daskal: Das tägliche Opfer</title>
   <description>
    &lt;p&gt;
Judentum hei&amp;szlig;t nicht nur Nation, sondern auch Kult; nicht nur Geschichte, sondern auch Mythologie, die uns, wie der Kult, bis in die Gegenwart begleitet. So auch im folgenden Gedicht der bibelkundigen, anklagenden Dichterin Riki Daskal.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;Das t&amp;auml;gliche Opfer&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
M&amp;auml;usen glichen wir in den eitrigen Augen des Allm&amp;auml;chtigen&lt;br /&gt;
Unm&amp;ouml;glich konnte er unser vergoss&amp;rsquo;nes Blut&lt;br /&gt;
Gleichsam Stra&amp;szlig;en und Gassen str&amp;ouml;men sehen&lt;br /&gt;
Auch nicht unser Kopfhaar, abgeschlagen wie das Schaubrot&lt;br /&gt;
Und nicht unser Kleid, abgerissen samt der Haut&lt;br /&gt;
Und als der Fettduft aus den Schornsteinen emporstieg&lt;br /&gt;
In seine sich weit &amp;ouml;ffnenden Nasenl&amp;ouml;cher hinein&lt;br /&gt;
Wurde er ruhig&lt;br /&gt;...
   </description>
   <link>http://www.chronologs.de/chrono/blog/un-zugeh-ouml-rig/dichtung-und-literarisches/2010-03-03/riki-daskal-das-t-gliche-opfer</link>
   <comments>http://www.chronologs.de/chrono/blog/un-zugeh-ouml-rig/dichtung-und-literarisches/2010-03-03/riki-daskal-das-t-gliche-opfer</comments>
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      <dc:creator>sapir</dc:creator>
      
    <category>Dichtung und Literarisches</category>
         <pubDate>Wed, 03 Mar 2010 23:23:50 +0100</pubDate>
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