chronologs UN/ZUGEHÖRIG

Das Jüdische in der DDR: Kontinuität vs. Diskontinuität

03. Februar 2010, 13:59

Vor langem habe ich hier einige Texte zur ostdeutschen Judenfrage veröffentlicht. Von Anfang an wollte ich in dieser Reihe auch die Frage besprechen, wie das ostdeutsche Judenbild historisch bewertet werden kann. Leider bin ich über Monate hinweg nicht dazu gekommen - doch heute möchte ich dieser selbst auferlegten Pflicht nun endlich gerecht werden.
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Gibt es so etwas wie historische Intelligenz?

01. Februar 2010, 00:30

Heutzutage werden wir mit allerlei Begriffen konfrontiert, die den "traditionellen", rein kognitiven Intelligenzbegriff erweitern, und zwar meistens zu Recht. So weiß z. B. die deutschsprachige Wikipedia von emotionaler, ästhetischer oder etwa praktischer Intelligenz zu erzählen.

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Riki Daskal: Täuscht euch nicht. Ein Gedicht in drei Bildern

30. Januar 2010, 19:18

Ein weiteres Gedicht von Riki Daskal. Diesmal eines in drei Bildern, vielleicht drei Szenen auf der Bühne des Lebens, unseres kollektiven Lebens. Daskal war jahrelang Schauspielerin und bildet heute - neben ihrer Leidenschaft zur Dichtung - an wichtigen Einrichtungen in Israel angehende Schauspieler aus. Wie in ihren Gedicht arbeitet sie dabei oft mit der Geschichte, die sie mit künstlerischer Freiheit ver- und aufarbeitet.

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Riki Daskal: Ein Geruch von toten Staren hängt in der Luft

27. Januar 2010, 00:28

Zum Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus: ein Gedicht der jüdischen Dichterin Riki Daskal, Jg. 1953, Preisträgerin des hebräischen Schriftstellerbundes 2001. In ihrem Werk setzt sie sich oft mit der Geschichte und dem Holocaust, Europa und dem europäischen Erbe aus.

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Poetische Historiographie: Milan Kundera zum Thema Geschichte

11. Januar 2010, 08:16

In einem alten Artikel, der sich mit einer österreichischen Sicht auf die deutsche Geschichtsschreibung befasste, stellte ich ein paar Zitate von Fritz Fellner vor. Diese haben mich damals in ihrer Klarheit und Genauigkeit so gerührt, dass ich das Ganze ziemlich übertrieben mit "historiographischer Poesie" betitelt habe. Nun kann ich mit einer wiederentdeckten Kundera-Stelle ein würdiges Pendant setzen.
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Die un/zugehörig-AGB

10. Januar 2010, 17:44

Aus gegebenem Anlass muss ich einige Umgangsformen, die eigentlich selbstverständlich sein müssten - und bei den allermeisten un/zugehörig-Besuchern zugegebenermaßen auch tatsächlich selbstverständlich sind -, hiermit ausdrücklich formulieren.
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Diskriminierung erlaubt?

05. Januar 2010, 16:37

Seit kurzem weht in manch deutschen Medien ein frischer Wind, den man hier normalerweise kaum zu spüren bekommt. Angeregt durch den islamisch motivierten Anschlagversuch am zweiten Weihnachtstag und die neu entbrannte Nacktscannerdabatte wird nämlich das Thema Terrorismus aus beinahe realistischer Perspektive besprochen.

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Ethnischer Wandel in Israel: Eine Wintertagserinnerung

02. Januar 2010, 12:50

30 Grad, Tendenz steigend: derartige Verhältnisse sind in der Levante normal. Monatelang. Was im jüdischen Land um diese Jahreszeit am meisten produziert wird, ist weder Hi- noch Lowtech, weder Früchte noch Literatur, sondern kalte Luft. Überall nur kalte Luft: Ob in Taxis, Bussen, Nahverkehrszügen (für Fernverkehr ist das Land eh zu klein), sämtlichen Büroräumlichkeiten, Cafés, Museen: Alle wollen dem levantinischen Klima entkommen, sich von der Umgebung abschotten.
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Warum ich kein Rabbiner in Deutschland mehr werden will: Eine Bilanz

26. Dezember 2009, 18:09

In einem früheren Text habe ich hier (euch auch, ja, aber vor allem mir selbst) erklärt, warum ich mir als Zusatzstudium eine Rabbinerausbildung ausgesucht habe, und zwar nicht an und für sich, sondern gerade in meinem sowohl geistigen als auch geographischen Spezialgebiet: Deutschland. Dann aber habe ich mich umbesonnen: (K)eine Weihnachtsgeschichte in acht Kapiteln.
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Breslauer Notizen

01. Dezember 2009, 21:18

Im kürzlich verabschiedeten Spätsommer hat es mich zu einem Historikertreffen nach Breslau verschlagen. Oder vielleicht nach Wroclaw? Es war meine vierte Reise nach Polen, in dies sowohl menschlich als auch topographisch faszinierendes Land. Dort, im Graben zwischen Breslau und Wroclaw, 1939 und 2009 sind die nachstehenden Notizen entstanden, die nun hier, in der Terra Cisoderana, abgeschrieben und etwas umformuliert werden, damit sie anderen Menschen hoffentlich ebenfalls nachvollziehbar sind...

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